"Wenn es uns gelingt Gesundheit zu bewahren, müssen wir Krankheit nicht bekämpfen."
Karl Pilsl
Ganzheitliche Therapie
Wirkung
Die Naturheilkunde weist eine große Vielzahl von verschiedenen Verfahren auf. Während die schulmedizinischen Verfahren, z.B. die Pharmakotherapie, tendentiell eher substituierend (etwas ersetzend), supprimierend (etwas unterdrückend) oder aktivierend (eine Funktion verstärkend) wirken, haben Naturheilverfahren eher eine regulierende Wirkung.

Sie regen die Selbstheilungskräfte des Körpers an und normalisieren so Fehlfunktionen des Organismus aus eigener Kraft. Aus diesem Grunde werden Naturheilverfahren auch als Regulationstherapien bezeichnet. Sie können aber nur dort greifen, wo Regulation noch möglich ist, nicht aber bei absoluter Regulationsstarre oder bei bereits nicht mehr rückgängig zu machenden Veränderungen des Körpers. Es kann geheilt werden, was ge-stört ist, aber nicht was zer-stört ist.
Beispiele für regulationsfähige Erkrankungen siehe
Anwendungsbereiche
Reizsetzung
Durch unterschiedliche Verfahren wie z.B. die Bewegungstherapie, Ernährungstherapie, Entspannung, Kneippsche Anwendungen werden eher unspezifische Reize gesetzt. So kann eine gut dosierte Bewegungstherapie z.B. zur Verbesserung der Darmtätigkeit führen ohne den Darm direkt zu behandeln. Diese Art von Therapien kann jeder Laie erlernen, selbständig durchführen und so wesentlich zu seiner Gesundheit und Gesunderhaltung beitragen.
Bei chronischen und schwereren Erkrankungen reichen unspezifische Reize häufig nicht aus, und es müssen Therapieverfahren von erfahrenen Therapeuten eingesetzt werden, bei der eine gezielte spezifische Reizsetzung erfolgt. Zu diesen Therapieverfahren gehören u.a.
Akupunktur,
Bachblüten-Therapie,
Eigenbluttherapie,
Homöopathie,
Pflanzenheilkunde,
Schüssler-Salze,
Störfeldtherapie u.a.