Nosodentherapie

Bei der Nosodentherapie werden die an sich krankmachenden Substanzen homöopathisch aufbereitet und dem Patienten zu therapeutischen Zwecken wieder verabreicht.

So  verabreicht man z.B. bei einer Quecksilbervergiftung  Mercurius solubilis (=Quecksilber) in potenzierter Form, also als homöopathisches Mittel und gibt dem Organismus so den Impuls, das Quecksilber auszuleiten.
Nosoden können aus jeglicher toxischer Substanz hergestellt werden, z.B. aus Bakterien, Viren, Pilzen, krankhaften Sekreten und Geweben,  aus Umweltgiften, Schwermetallen, Allergenen und anderen.

Verwendet werden Nosoden v.a. als Reaktionsmittel, wenn sogenannte Therapieblockaden vorliegen. Reaktionsmittel sind immer dann erforderlich, wenn trotz gut gewählter Therapie, diese nicht richtig anschlägt. Beispiele hierfür wären eine Vorbehandlung durch Allopathika, z.B. Cortison- oder Antibiotikatherapie oder eine Einwirkung stark wirkender Umwelttoxine, z.B. Schwermetalle wie Amalgam, die körpereigene Ausscheidungs- und Abwehrvorgänge blockieren können.

Die Zahl der Patienten, bei denen gut gewählte Mittel versagen scheint zunehmend zu sein, genauso wie die Zahl der Patienten, die unter Beschwerdebildern leiden, welche eindeutig auf vorangegangene Erkrankungen zurückzuführen sind, was insbesondere bei bakteriellen und viralen Infektionen zu beobachten ist.