Natürliche Hormontherapie
Nachdem eine hormonelle Dysbalance aufgrund des Speichelhormontest festgestellt wurde, stützt sich die Therapie auf mehrere Pfeiler:

- Rotklee
- Unterstützung aus der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie), um die körpereigene Hormonproduktion zu regulieren oder zu stimulieren
- Ergänzung der tatsächlich mangelnden Hormonarten in Form von
- Phytohormone
- bioidentischen Hormonen
- keine synthetisch veränderten Hormone - Xenohormone
- Grundlegende Sanierung der Schwermetallbelastung, um dem Körper eine Reparatur der geschädigten Drüsen zu ermöglichen, so weit dies möglich ist.
Phytohormone - Pflanzliche hormonähnliche Substanzen

- Cimicifuga
Sie können bei bestimmten, leichten bis mittleren Beschwerden helfen.
Reich an Phytohormonen sind folgende Pflanzen:
- Soja (auch Sojaprodukte wie Tofu, Sojasoße etc.)
- Yamswurzel
- Mönchspfeffer (Agnus castus)
- Rotklee
- Leinsamen
- Kürbiskerne
- Shiitakepilze
- Hopfen (Bier)
- Traubensilberkerze (Cimifuga racemosa)
- Gelee royal (besteht zu 20 bis 30% aus östrogenartigen Subst.)
Bioidentische Hormone

- Shiitake
- sind mit den eigenen Hormonen völlig identisch
- haben deshalb in der richtigen Dosierung keine Nebenwirkungen
- werden aus pflanzlichen Grundstoffen hergestellt
- sind auf natürliche Weise im Körper wirksam
- können vom Körper abgebaut und umgewandelt werden
- gibt es in verschiedenen Applikationsformen
Synthetisch veränderte Hormone = Xenohormone
Synthetisch veränderte bzw. hergestellte Hormone finden sich in der Pille (Mikro-Pille + Mini-Pille), Spirale und in Hormonpflastern. Durch scheinbar kleine Änderungen an der Molekülstruktur ändern sich jedoch die Eigenschaften erheblich:
- die Hormonrezeptoren bleiben länger besetzt, deshalb ist die Reaktion des Organismus eine andere
- sind chemische Fremdstoffe, mit denen der Körper fertig werden muss. Der Abbau ist problematisch (auch im Abwasser)
- sind vom Körper nicht umwandelbar in andere Hrmonarten
- kommen in keinem Lebewesen dieser Erde vor
- Progestin und Progestogen wirken teilweise gegenteilig wie Progesteron
- erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Schlaganfällen, Thrombosen und Brustkrebs