Armlängenreflextest
In der Physioenergetik wird schwerpunktmäßig der Armlängenreflex (AR) nach van Assche eingesetzt.
Dieser wird auf folgende Weise ausgeführt:
Der Patient liegt auf dem Rücken und legt seine Arme locker nach oben neben seinen Kopf. Der Therapeut zieht leicht an den Armen und prüft damit die Spannung der Muskelketten des Körpers. Wird der Patient einem stressenden Reiz ausgesetzt (ganz gleich, ob dieser Reiz im psychischen, chemischen, strukturellen oder Informationsbereich des Körpers liegt), kommt es zu einer ungleichmäßigen Verkürzung der Muskelketten der linken und rechten Seite. Dadurch entsteht ein scheinbarer Unterschied in der Armlänge, der Armlängenreflex (AR).
So kann der Therapeut z.B. Druck auf ein Wirbelgelenk ausüben. Ist das Gelenk blockiert, wird der Körper auf den Druck mit einem AR reagieren. Die Fragestellung ist also: „Macht Dir dieser Wirbelkörper Streß?“ Wenn der Körper mir einem AR reagiert, bedeutet das „Ja, ich habe mit dem Wirbelkörper ein Problem!“ Wenn er nicht mit einem AR reagiert bedeutet das „Nein, ich habe mit dem Wirbelkörper kein Problem!“ D.h., der Köper kann Ja-Nein Antworten geben. So ist der Therapeut durch eine entsprechende Fragetechnik in der Lage ohne aufwendige technische Geräte, sowohl festzustellen, in welcher Körperregion und/oder auf welcher Ebene das Hauptproblem des Patienten liegt (Patient reagiert mit AR), als auch welche Therapie den Streß am wirkungsvollsten beseitigt, sei es nun Akupunktur, Osteopathie, Homöopathie oder etwas Anderes (welche Therapie gleicht den Armlängenreflex wieder aus?).
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Testsystem Physioenergetik

